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    Rollrasen und Trockenheit

    Brauner Rasen ist nicht automatisch abgestorben

    Die starke Trockenheit in diesem Sommer hat vielen Rasenflächen zugesetzt. Braune Stellen, kahle Bereiche und stark ausgetrockneter Rasen sind aktuell keine Seltenheit – unabhängig davon, ob der Rasen ursprünglich ausgesät oder als Rollrasen verlegt wurde.

    Wichtig ist: Brauner Rasen ist nicht automatisch abgestorben. Auch eine vollständig braun wirkende Fläche kann teilweise noch leben und sich mit der richtigen Pflege wieder erholen.

    Deshalb empfehlen wir, nicht vorschnell alles zu entfernen. Der erste Schritt ist immer: bewässern und beobachten.

    Schritt 1: Erst einmal gründlich bewässern

    Bei stark ausgetrocknetem Rasen ist Wasser zunächst das Wichtigste. Der Boden und die Grasnarbe müssen sich erst wieder ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen können.

    Durch die lange Trockenheit ist der Boden häufig sehr hart und trocken. Deshalb sollte nicht nur oberflächlich gewässert werden. Das Wasser muss in den Boden eindringen können, damit die Wurzeln wieder versorgt werden.

    Nach einigen Tagen regelmäßiger Bewässerung lässt sich deutlich besser erkennen, welche Bereiche noch leben und welche tatsächlich abgestorben sind.

    Schritt 2: Prüfen, wie stark der Rasen geschädigt ist

    Je nachdem, wie sich die Fläche nach der Bewässerung entwickelt, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    Rasen ist braun, beginnt aber wieder auszutreiben

    Dann lohnt sich Geduld.

    Der Rasen sollte weiterhin ausreichend bewässert werden. Sobald sich zeigt, dass die Gräser wieder wachsen, kann ein geeigneter Rasendünger die Regeneration unterstützen und den geschwächten Rasen wieder mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

    Passenden Rasendünger für die Regeneration erhalten Sie auch bei uns.

    Einzelne Stellen bleiben kahl oder sind abgestorben

    Wenn sich der größte Teil der Fläche erholt, einzelne Bereiche aber kahl bleiben, muss nicht gleich der komplette Rasen erneuert werden.

    Hier empfiehlt sich eine gezielte Nachsaat mit Rasensamen.

    Abgestorbene Rasenreste können zunächst entfernt oder die betroffenen Stellen leicht vertikutiert werden. Anschließend wird neuer Rasensamen ausgebracht und regelmäßig bewässert.

    Je nach Zustand der Fläche kann zusätzlich eine Düngung sinnvoll sein.

    Geeigneten Rasensamen und Rasendünger für die Regeneration und Nachsaat bieten wir ebenfalls an.

    Große Bereiche bleiben trotz Bewässerung abgestorben

    Wenn sich auch nach ausreichender Bewässerung und etwas Geduld große Teile der Fläche nicht mehr erholen, kann eine komplette Erneuerung sinnvoll sein.

    Bevor der alte Rasen entfernt wird, lohnt es sich aber zu prüfen, ob eine Nachsaat noch eine realistische Chance hat.

    Ist die Grasnarbe großflächig abgestorben, sehr lückig oder soll die Fläche ohnehin komplett erneuert werden, ist neuer Rollrasen eine zuverlässige Lösung.

    Dabei wird der alte Rasen abgeschält. Eine kleine motorbetriebene Rasenschälmaschine kann dafür in der Regel gemietet werden.

    Anschließend sollte der Untergrund gelockert und leicht gefräst werden. Durch die lange Trockenheit ist der Boden häufig sehr hart und verdichtet. Neuen Rollrasen einfach auf den bestehenden, verhärteten Untergrund zu legen, empfehlen wir deshalb nicht.

    Wie lange dauert die Regeneration?

    Wer den vorhandenen Rasen retten möchte, braucht etwas Geduld.

    Je nach Schadensbild, Witterung und Pflege kann es ungefähr 6 bis 8 Wochen dauern, bis die Fläche wieder dicht und gleichmäßig grün aussieht.

    Regelmäßige Bewässerung, eine passende Düngung und gegebenenfalls eine Nachsaat sind dabei entscheidend.

    Sie möchten schneller wieder einen grünen Rasen?

    Nicht jeder möchte mehrere Wochen auf die Regeneration warten.

    Wenn die Fläche schnell wieder geschlossen, dicht und grün aussehen soll, ist Rollrasen die schnellste Lösung.

    Auch wenn der vorhandene Rasen theoretisch noch zu retten wäre, kann eine Neuverlegung deshalb sinnvoll sein, wenn das Ergebnis möglichst schnell sichtbar sein soll.

    Unsere einfache Entscheidungshilfe

    Rasen ist braun, lebt aber noch:

    Zuerst ausreichend bewässern, Regeneration beobachten und anschließend mit Rasendünger unterstützen.

    Einzelne Flächen sind abgestorben oder bleiben kahl:

    Abgestorbene Reste entfernen, mit Rasensamen nachsäen und bei Bedarf düngen.

    Große Teile erholen sich trotz Bewässerung nicht mehr:

    Prüfen, ob eine Nachsaat noch sinnvoll ist. Bei großflächig abgestorbener Grasnarbe kann die Fläche entfernt und mit Rollrasen neu angelegt werden.

    Sie möchten nicht 6–8 Wochen auf das Ergebnis warten:

    Mit Rollrasen erhalten Sie am schnellsten wieder eine fertige, geschlossene und grüne Rasenfläche.

    Retten, nachsäen oder neu starten?

    Unser Rat ist: Nicht vorschnell neu verlegen.

    Wenn der vorhandene Rasen noch zu retten ist, sollte er auch die Chance bekommen, sich zu regenerieren. Dafür bieten wir Ihnen den passenden Rasendünger und Rasensamen an.

    Sind große Bereiche tatsächlich abgestorben oder möchten Sie möglichst schnell wieder eine fertige grüne Fläche haben, ist Rollrasen die passende Lösung.

    So können Sie je nach Zustand Ihres Rasens entscheiden: regenerieren, nachsäen oder mit neuem Rollrasen starten.

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